Beim diesjährigen Italien-Urlaub planen Sie besser etwas mehr Taschengeld ein: Die Preise steigen, berichten Medien. Angesichts der Inflation, die wir natürlich auch hierzulande spüren, ist das kaum ein Wunder. Die meisten Urlauber drücken in der schönsten Zeit des Jahres, gerade was die Preise angeht, gern mal ein Auge zu. Doch aufgepasst – dieses Jahr könnte richtig teuer werden.
Genauer gesagt, so berichtet jedenfalls dieser Artikel von br.de, rund zwölf Prozent teurer als noch im letzten Jahr. Besonderer Luxus ist demnach die Tagesmiete für Strandliegen & Co: Bei Durchschnittspreisen von 30 Euro erscheint das von daheim mitgebrachte Handtuch plötzlich sehr verlockend.
Der Grund für all die Preissteigerungen in Italien ist, genau wie bei uns, vor allem der Anstieg der Energiekosten. Diese und weitere Kosten, die durch die Inflation verursacht werden, werden dann umgelegt, etwa auf Eintrittspreise, Verpflegung oder eben die Strandliege.
Apropos Verpflegung – auch hier steigen natürlich die Preise. Pizza wird damit ebenso teurer wie auch das Eis. Da ist es eigentlich kein Trost, dass man am Strand oder allgemein in Touristenzentren sowieso meist immer Mondpreise zahlt, denn natürlich ist das Leben auch für die Italiener teurer geworden. Wer sich also im Urlaub selbst aus dem Supermarkt versorgt, hat nur einen geringen Vorteil.
An diesen Entwicklungen ist nun ausnahmsweise mal nicht Corona schuld, an anderen jedoch schon, jedenfalls indirekt: Touristenregionen beklagen einen Personalmangel in Hotellerie und Gastronomie. Viele Angestellte haben sich während der mageren Jahre der Pandemie nach anderen Stellen umgesehen – und kommen nicht zurück, denn allzu attraktiv sind diese Jobs eben nicht. Das scheint auch für Bademeister zu gelten, denn in diesem Jahr herrscht tatsächlich die Gefahr, dass einige Strände schlichtweg geschlossen bleiben müssen.
Es gibt auch durchaus günstige Alternativen in Italien:
Manche Medien feiern daher schon Alternativen zu den beliebtesten Urlaubsländern. Bulgarien statt Griechenland, Türkei statt Italien… Kann man machen, aber lassen Sie sich den Italien-Urlaub nicht vermiesen. Vieles mag in diesem Jahr teurer sein, aber ein paar Tipps können helfen, den Geldbeutel etwas zu entlasten.
Ein Beispiel: Setzen Sie nicht so sehr auf die touristisch überfüllten Regionen. Venedig, Neapel, Rom – alles wunderbar, aber überlaufen, hektisch und besonders teuer. Minori hingegen: Herrlich, unbeschwert und mit Zeugnissen römischer Kultur genauso hübsch wie etwa das nicht weit entfernte Amalfi. Nur deutlich ruhiger eben. Auch die nur knapp 4 Quadratkilometer große Insel Procida ist längst nicht so ein Touristenmagnet – zu Unrecht! Diese wunderhübsche Fischerinsel ist so richtig romantisch.
Weitere Sparmöglichkeiten ergeben sich etwa durch nicht-saisonale Reisen. Wer Wellness statt Baden bevorzugt, findet auch im Herbst und Winter tolle Angebote. Und wenn’s doch Strand sein soll: Es gibt auch in Italien kostenlose Strände ohne Liegeplatz-Miete.